Mittwoch, 25. Mai 2011

Nach Schnaps und Bier nun auch Honig von hier

Unser Mitglied Gerold Wütz teilte uns mit, dass die Frommenhauser Bienen besonders tüchtig waren.
Es steht wieder frisch geschleuderter Blütenhonig (aus diesem Jahr) sowie Waldhonig (vom Vorjahr) zur Verfügung

Ganz neu:
Es gibt auf Wunsch eine Geschenkverpackung für das süße und gesunde Souvenir aus Frommenhausen. Auf dem Glas-Label ist das Heimatlied Frommenhausen sowie der Lorscher Bienensegen abgedruckt.
Den Honig kann man beim Imker Gerold Wütz (Brennerstraße 10) und beim Förderverein Frommenhausen e.V. (in der Pilgerherberge) erwerben.



Rechts vom Neckar auf der Höhe steht ein Dorf im Sonnenschein.
Zwischen rauher Alb und Schwarzwald; dort, ja dort, sind wir daheim.


Frommenhausen heißt das Dörflein, wo einst unsre Wiege stand.
Wo vom schönen Vituskirchlein, klingen Glocken übers Land.


Ein Bienenkorb ziert unser Wappen, sechs Bienen fliegen rum im Kreis;
Künden von vergangnen Tagen, künden uns vom Bienenfleiß.


Obst- an Obstbaum stehn im Kreise, um die Ortschaft rings umher,
Die der Mai auf seine Weise wandelt in ein Blütenmeer.


Auf den Feldern auf den Auen sät der Bauer mit Bedacht.
Ist's nicht herrlich anzuschauen, ein Rapsfeld in der Blütenpracht.


Wo die Alb den Blick begrenzet, Roß- und Raichberg grüßen stumm.
Wo der Hohenzollern glänzet, golden in der Abendsonn'.


Wo der Kapffels uns begrüßet, wo die Küchenschellen blüh'n,
Wo im Tal die Starzel fließet, plätschert leis zum Neckar hin.


Ihre Wasser trieben einstmals an der Burgmühl 's Mühlenrad.
Auch die Bogenbrücke damals noch davor gestanden hat.


Und der Zankwald in der Nähe ladet zum spazieren geh'n.
Auch ein Rehlein kannst du sehen; Heimat, wie bist du so schön!


Tag und Nacht läuft unser Brünnlein, an der Friedhofsmauer still.
Dort wird unser letzter Platz sein, dort, nur dort, wenn Gott es will.


Dieses Heimatlied von Frommenhausen wurde von Ernst Wütz (*4.11.1915, †11.7.1997) getextet. Die Melodie stammt aus Russland von dem Lied Stenka Rasin