Mittwoch, 23. November 2011

Änderungen in der Vorstandschaft

Walter Koch löst Roland Harrer ab.

Bei der Generalversammlung am 13. November trat Roland Harrer nach siebenjähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzender nicht mehr zur Wahl an.

Sein Nachfolger wurde Walter Koch im Amt des 2. Vorsitzenden. Kochs bisherige Aufgabe des Kassiers übernahm Michael Gierth.
Die Position des 1. Vorsitzenden konnte noch nicht besetzt werden.

Roland Harrer freute sich, die Rolle des neuen Chefs in so gute Hände übergeben zu können und wünschte Walter Koch für seine Vorstandschaft alles Gute.

Bild: Walter Koch, Frommenhausen

Empfang im Bischofshaus

Das Dekanat Rottenburg lud am 11. November 2011, dem Fest des heiligen Martinus, alle Verantwortlichen ein, die sich in besonderer Weise für die Pilgerwege eingesetzt haben.

Mit dabei waren vom Förderverein Frommenhausen e.V. die langjährigen Pilgerbetreuer Roland Harrer, Brigitte Abt-Harrer und Walter Koch.

Der Bischof überreichte ihnen eine großformatige Tafel, die die Pilgerwege durch das Dekanat Rottenburg zeigt. Diese Tafel schmückt nun den Schaukasten an der Pilgerherberge Frommenhausen.


Weitere Infos

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Aus der PP aktuell 48/2011 vom Mittwoch, 12. Oktober 2011

Ein Bericht von unseren Gästen in der Pilgerherberge


PP-Pilgerfortbildung, die Dritte

„Die meisten Menschen bewegen sich
auf dem goldenen Mittelweg und wundern sich,
wenn er verstopft ist.“
( Michael Rumpf )
Zunächst die Eindrücke einer Mitpilgerin:
„Ich nahm das erste Mal am Pilgern teil. Es war für mich ein neues Erlebnis.
Für mich war der Weg das Ziel. Mit dem Rucksack auf dem Rücken unterwegs sein, der zu Beginn des Pilgerns mir sehr schwer erschien, aber nach einigen Tagen immer leichter wurde. Auf dem Weg bleibt so manches zurück. Das Miteinander in der Gruppe, aber auch mit den Menschen in den Unterkünften und auch unterwegs war sehr schön.“
Pilgern ist heute kein Abenteuer mehr. Es gibt keine Überfälle mehr wie zu früheren Zeiten, keine Entbehrungen, kein monatelanges von zu Hause weg sein. Es kann aber ein Abenteuer für die Seele werden, die im Voraus nicht weiß welche Gedanken auf sie zukommen.
Aus dem Alltag herausgerissen machten sich auf: sieben Menschen und ein Hund – Sie folgten dem Zeichen der Muschel, die auch als Symbol für den Pilger die Richtung vorgibt und die Kostbarkeit einer Perle in sich hütet. Diesmal ging es bei „Einfach unterwegs“ entlang am Hohenzollernweg.
Von Bieringen aus wurde gestartet nach Frommenhausen mit der größten Pilgerherberge Deutschlands. In diesem Ort hat sich eine richtige Dorfgemeinschaft um das Pilgern gebildet, in Gedenken an den Mitbürger Jakob Beyter, damaliger Schulmeister und Organist, der sich vor 500 Jahren auf die lange Reise nach Spanien machte, um in Santiago de Compostella die Grabstätte seines Namenspatron Jakobus zu besuchen und der gesund und glücklich zurückgekehrt war.
Wir wurden mit selbstgebackenem Kuchen und gemeinsamen Kaffeetrinken von der Dorfgemeinschaft empfangen. Nach dem Abendessen gab es eine von uns Pilgern gestaltete Andacht mit Bürgern aus Frommenhausen und in der Herberge noch einen gemeinsamen Tagesausklang.
Frisch gestärkt zogen wir am nächsten Tag weiter auf einer schönen Hochebene gen Hechingen über Hirrlingen mit dem schönen Schloß nach Rangendingen. In Hechingen war der Campingplatz der Fam. Klingler mit dem Cafe und Vesperstüble „Siehscht me“ unsere Übernachtungsstation.
Dort wurde noch schnell ein Boden in das Schlafzelt verlegt, dass wir es von unten nicht so kalt hatten.
Frisch war die Nacht schon, auch in den Wohnwägen in den sich die zwei Pilgerinnen zurückgezogen hatten.
Am nächsten Morgen gab es ein tolles Frühstück mit selbstgemachter Marmelade, der netten Fam. Klingler, samt Enkeltochter, die sich sofort in Faible, unseren Pilgerhund verliebte. Die schon frühe Sonne und der Blick auf den Hohenzollern………Pilgerherz, was willst du mehr?
Ganz klasse war, dass die Wirtin Frau Klingler bis Gauselfingen mitgepilgert ist. (Geoffrey hat die Gabe, fast jeden dazu einzuladen) Überhaupt war es schön, auf dem Weg Menschen zu begegnen, die uns recht herzlich und manchmal sehr offen entgegen kamen, in einer kleinen Bäckerei eigens sogar Kaffee für uns gekocht und Brezeln mit auf den Weg gegeben haben.
Vielen Dank.
Nun ging es immer in einem Seitental der schwäbischen Alb entlang. Drei Müdbeinige konnten ab Jungingen die Bahn bis Burladingen und dann Gauselfingen nehmen.
In Gauselfingen übernachteten wir im WIR Projekt, einer alten Fabrik,die zum Tagungshaus umgebaut wurde und seit 30 Jahren besteht. Die Leiterin kochte uns eine köstliche Suppe aus ihrem Gemüsegarten. Unter Anderem beherbergt dieses Projekt auch eine Schreinerei, in der Jugendliche eine Ausbildung absolvieren können.
Der nächste Tag begann leicht regnerisch, doch frisch auf, immer an der Muschel entlang. Manchmal hatte wohl ein Scherzkeks die Muschelzeichen falsch verstanden und die Wegzeichnung war nicht immer ganz eindeutig.
Wir gelangten über Neufra mit geistlicher Einkehr in der St. Mauritiuskirche in das abgeschiedene Fehratal bis zur St. Gallus Quelle. Danach in das schöne Laucherttal an der klaren Lauchert entlang, gemütlich bis nach Veringenstadt.
Unsere letzte Strecke lag vor uns: 15 Km noch bis „Sweet little Victory town“ (Das heißt: Sigmaringen - für uns etwas abgewandelt).

Sonntag, 21. August 2011

Besuch in der Pilgerherberge


Zum dritten Mal besuchen uns nun schon Mitarbeiter der Paulinenpflege. Wir freuen uns auf Geoffrey Schwegler und seine Kollegen, die am Sonntag, 4. September bei uns eintreffen werden.Der Diakon und seine Mitpilger würden sich freuen, mit uns Bürgern zu Kaffee und Kuchen zusammenzukommen.Kaffeezeit wird um 16 Uhr sein.
Damit wir gut organisieren können, bitten wir Euch um Anmeldung zu Kaffee und Kuchen unter 261323. Kuchenspenden und Mithilfe bei den Vorbereitungen sind willkommen.
Hier der persönliche Brief von Geoffrey Schwegler an unsere Gemeinde: 

An die Frommenhauser Dorfgemeinschaft
Wir kommen auf unserem "Hohenzollernweg-Pilgern" am Sonntag, 4.09.11 bei Euch gegen 15.30 Uhr an und übernachten in der Pilgerherberge. Wir sind Mitarbeiter der Paulinenpflege Winnenden, einer diakonischen Einrichtung in der Behinderten- und Jugendhilfe.
Gerne halten wir mit Euch zusammen um 21 Uhr eine Abendandacht in Eurer Kirche. Dafür haben wir auch schon Liedblätter vorbereitet. Vorher möchten wir Euer Dorf mitsamt seinen Bienen kennenlernen und auch einen Kaffee trinken. Wir freuen uns auch auf das Abendessen mit frischem Brot von Eurem Backhaus. Wer möchte, kann am nächsten Morgen mit uns ein Stück des Weges in Richtung Hechingen pilgern.
Grüße von Geoffrey Schwegler 
„Wenn der Aufbruch vor der Tür steht, mach nicht einfach auf und dich nicht unbedacht auf den Weg. Sammle dich bevor du los gehst, halte inne und lass los. Verabschied‘ dich von scheinbar Wichtigem, befreie dich von alten Lasten und bewahre das Wertvolle“
Mit dem Kirchengemeinderat wurde abgestimmt, dass um 21 Uhr eine gemeinsame ökumenische Abendandacht gehalten wird. Über eine rege Teilnahme hieran würden sich unsere Gäste freuen. Geoffrey ist uns von seinen letzten Besuchen auch als Gitarrist in guter Erinnerung. Für die Andacht hat er schöne Lieder ausgesucht.
Förderverein Frommenhausen
Roland Harrer

Mittwoch, 13. Juli 2011

Ausflug des Fördervereins 2011 - 17.9.11

Um eine Woche vorverlegt wird der Ausflug des Fördervereins 2011.

Da die Kirchengemeinde Hirrlingen am ursprünglich geplanten Termin ebenfalls eine Veranstaltung unter Beteiligung von Fördervereins-Mitgliedern hat, werden wir am Samstag, 17. September unterwegs sein.
Die Abreise ist pünktlich um 07.30 Uhr vor der Pilgerherberge.

Chorgestühl im Ulmer Münster
Foto: Joachim Köhler, Wikimedia
Das Reiseziel ist Ulm. Dort erwartet uns eine Stadtrundfahrt, die Besichtigung des Münsters (höchster Kirchturm der Welt, größte evangelische Kirche in Deutschland), ein Besuch im Museum der Brotkultur und - das Fischerviertel steht ebenfalls auf dem Programm mit einem gepflegten Mittagstisch im Gerberhaus.
Die Rückreise treten wir über Blaubeuren an. Natürlich besuchen wir auch die Quelle, die in vielen Nuancen leuchtet: den Blautopf. Eine Kaffeepause legen wir im Lokal am Blautopf ein. Wer den Satz 

’S leit a Klötzle Blei glei bei Blaubeira, 
glei bei Blaubeira leit a Klötzle Blei.

fehlerfrei aufsagen kann, darf dann wieder in den Bus einsteigen (die anderen aber auch) zur Weiterfahrt in das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen.
Den Ausklang mit Musikbegleitung gibt es dann im Waldhorn in Haigerloch-Hart.

Anmeldung zum Ausflug ab sofort bei Roland Harrer, Telefon 261323 und Walter Koch, Telefon 461.

Dienstag, 21. Juni 2011

Vorankündigung Kunstausstellung Boleslav Kvapil

Malerisch. Satirisch. Poetisch.

Unter diesem Motto werden wir im Frühjahr 2012 die Kunstausstellung mit Bildern des Gottmadinger Künstlers Boleslav Kvapil eröffnen.

Es ist uns eine besondere Ehre, einen kleinen Ausschnitt aus dem großen Schaffen des 1934 geborenen Künstlers bei uns zeigen zu dürfen.
Der Maler Boleslav Kvapil, Anhänger des Prager Frühlings, floh 1969 aus Prag, weil die dort residierenden Machthaber den Künstler verhaften wollten, der ihnen wegen seiner politisch-künstlerischen Arbeit unbequem geworden war. Singen und das Hegau wurden seine neue Heimat. Sein Werk ist breit gefächert: Einer seiner Schwerpunkte ist die bildhafte Umsetzung von Themen, die er in der Literatur findet.
Kafkas Werke und Goethes Faust inspirierten zu beispielhaften, bildhaften Umsetzungen. Eine große Bedeutung haben für ihn auch die Werke von Heinrich Heine.

Hier einige Fotos vom Atelierbesuch:


Montag, 30. Mai 2011

Kreativwerkstatt

am Mittwoch, 8. Juni, 19 Uhr, Pilgerherberge
Perlenhäkeln - wir fertigen eine Mehrstrangkette.
Iris wird uns an diesem Abend anleiten.

Bitte bringt folgendes Zubehör mit; Ihr bekommt es in den Hobbyabteilungen der Baumärkte oder in Bastel- und Handarbeitsgeschäften
  • Häkelnadel 1,00 oder 2,00, je nach Stärke des Fadens
  • Perlenfaden, Nylonfaden (dieser macht die Kette elastisch) oder Perlendraht.
  • Mindestens 2 Döschen Perlen (z.B. Rocailles, es gehen aber auch mittlere oder große Perlen) und - wer will - einen Kettenverschluß. Ohne Verschluss würden wir die Kette einfach länger machen, damit sie über den Kopf geht.
  • 1 Nähnadel (die Perlen müssen durch die Nadel gehen)
  • Schere
  • evtl. Schnapsgläschen zum Sortieren